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Vergleich

Vignettenpreise im Jahr 2026: Vollständiger Vergleich in 8 Ländern

6 Minuten

Die Vignettenpreise ändern sich jährlich in ganz Europa, und 2026 bildet da keine Ausnahme. Ob Sie einen Wochenendausflug oder eine Fernreise planen – die Kenntnis der Kosten im Voraus hilft Ihnen bei der Budgetplanung und vermeidet unnötige Mehrkosten. Hier finden Sie die vollständige Aufschlüsselung für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen.

LandKurzfristigMittelfristigJährlich
Österreich1 Tag 9,90 € / 10 Tage 12,40 €2 Monate 36,20 €96,40 €
Tschechien1 Tag 210 CZK / 10 Tage 290 CZKMonatlich 460 CZK2.440 CZK
Slowakei1 Tag 5,40 € / 10 Tage 10,80 €Monatlich 15,60 €60,00 €
Ungarn10-Tage-HUF 6.400Monatlich 10.660 HUF57.260 HUF
Slowenien7 Tage 16,00 €Monatlich 32,00 €117,50 €
Schweiz--CHF 40.00 (nur jährlich)
Rumänien7 Tage 3,00 €30 Tage 7,00 € / 90 Tage 13,00 €28,00 €
BulgarienWochenende 10 BGN / 7 Tage BGN 15Monatlich BGN 30 / 3-Monats BGN 54BGN 97

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Jahreskarten

Wer in einem Land mehr als 5–6 Mal pro Jahr auf Autobahnen fährt, für den lohnt sich die Jahresvignette fast immer. Die Slowakei bietet mit nur 60 € die günstigste Jahresvignette an. Die Schweiz ist mit 40 CHF zwar technisch gesehen am günstigsten, aber ihre Vignette ist 14 Monate gültig (Dezember bis Januar des Folgejahres) – das beste Preis-Leistungs-Verhältnis pro Monat in Europa. Rumänien bietet mit 28 €/Jahr ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, was die insgesamt niedrigeren Mautgebühren des Landes widerspiegelt.

Kurztrips: Wann man sie buchen sollte

Für einen Wochenendtrip sind Rumänien (3 € für 7 Tage), die Slowakei (5,40 € für 1 Tag) und Bulgarien (10 BGN für ein Wochenende) am günstigsten. Die österreichische Tagesvignette für 9,90 € wurde 2024 eingeführt und ist ideal für Transitfahrer, die das Land an einem Tag durchqueren. Auch die tschechische Tagesvignette für 210 CZK (ca. 8,50 €) ist für kurze Transitaufenthalte praktisch.

Preistrends: Was ändert sich?

Die Preise für Vignetten in Mitteleuropa sind in den letzten drei Jahren um etwa 5–12 % gestiegen, bedingt durch Inflation und Infrastrukturinvestitionen. Die österreichische Jahreskarte verteuerte sich von 93,80 € (2023) auf 96,40 € (2026). Die ungarische Jahreskarte stieg im gleichen Zeitraum von 49.190 HUF auf 57.260 HUF. Es ist mit weiterhin moderaten jährlichen Steigerungen zu rechnen, jedoch ohne drastische Preissprünge – die meisten Regierungen koppeln die Vignettenpreise an den Verbraucherpreisindex.

Versteckte Kosten, auf die Sie achten sollten

In manchen Ländern fallen für bestimmte Streckenabschnitte zusätzliche Gebühren an, selbst wenn Sie eine Vignette besitzen. In Österreich benötigen Sie für die Tauerntunnel (A9–A10) und Karawankentunnel (A11) sowie die Brennerautobahn (A13) zusätzlich ein digitales Mautticket (Streckenmaut). Italien verzichtet komplett auf Vignetten – dort gilt ein distanzbasiertes, geschlossenes Mautsystem, bei dem Sie bei der Einfahrt ein Ticket ziehen und bei der Ausfahrt bezahlen. Berücksichtigen Sie diese Kosten in Ihrer Budgetplanung, bevor Sie davon ausgehen, dass die Vignette alle Gebühren abdeckt.

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